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Der erste Gedanke bei der Überschrift dieser Seite mag vielleicht sein "Warum noch ein CMS, gibt es nicht schon genug davon?". Warum also ein eigens CMS? Die Antwort ist zweigeteilt: Zum einem hatte ich für meine Site bereits ein eigenes Mini-CMS, als der Begriff noch nicht in aller Munde war. Dieses erste Mini-CMS bestand aus einer Ladung reichlich langer Bash-Skripte und erlaubte immerhin die automatische Erzeugung einer Sitemap und das automatische Erstellen der Navigationszeile ("Sie sind hier ..."), ausgehend von Metadaten, die direkt in die einzelnen Seitentexte eingebettet waren. Zum anderen wollte ich, als die Lösung per Shell-Skript unhandlich wurde, ein CMS haben, welches im wesentlichen die Eigenschaften des alten nachbildet, und - wichtigster Punkt - durchschaubar und erweiterbar ist. Ein solches konnte ich nicht finden, daher also noch ein CMS!

Die aktuelle Version ist der dritte Anlauf ein einfaches und gleichzeitig flexibles CMS zu realisieren. Gestützt auf die Smarty Template-Engine und die Datenbankabstraktion aus dem PEAR-Projekt erlaubt die aktuelle Version das Verwalten und Editieren von Webseiten "online", führt Buch über alle Änderungen (diese sind nachlesbar und rückgängig machbar) und kümmert sich um die Erzeugung suchmaschinenfreundlicher URLs. Beliebige Seiten und Seitenhierarchien können mit wenigen Mausklicks verschoben werden, wahlweise nur "logisch" in der Baumstruktur der Sitemap und der Navigationszeile, oder "physisch" mit Änderung der URL unter der die jeweilige Seite zu erreichen ist.

Fast noch wichtiger für mich ist ein durchdachtes internes API, mit dessen Hilfe ich mein CMS einfach mit anderen weborientierten eigenen Projekten verbinden kann. Momentan ist dieser dritte Anlauf noch in aktiver Entwicklung.